Converse Schuhe: Converse All Star & Chucks

Bild: Converse All Stars & Logo
Converse ist ein amerikanischer Sportwarenhersteller, der vor allem für die “Chuck Taylor All Stars”-Sportschuhe bekannt ist. Die Firma wurde im Jahre 1908 als “Converse Rubber Shoe Company” gegründet und hat ihren heutigen Firmensitz in North Andover, Massachusetts. Ursprünglich stellte die Firma Winterschuhe her. Im Sommer 2003 wurde sie vom Sportartikelhersteller Nike aufgekauft und ist seitdem eine Tochtergesellschaft von Nike.
Die Story hinter den Converse Chucks
Die “Chuck Taylor All Stars”-Schuhe, von denen bis heute über 600 Millionen Paare weltweit verkauft wurden, waren ursprünglich als Basketballschuhe konzipiert. Unter dem Namen “Converse All Star” wurden sie 1917 erstmals auf den Markt gebracht. Als sich im Jahre 1921 der US-amerikanische Profi-Basketballer Chuck Taylor bei der Firma meldete, um ihnen Tipps zur Verbesserung der Schuhe zu geben, da seine Füße schmerzten, entwickelte sich eine Zusammenarbeit zwischen Converse und Taylor. So bekam der Schuh 1923 Taylors Unterschrift auf sein Abzeichen – aus dem Grunde werden die Schuhe von vielen Leuten schlicht als “Chucks” bezeichnet. Als die USA in den zweiten Weltkrieg eintrat, konzentrierte Converse sich vorwiegend auf die Produktion von Fliegerstiefeln und anderen Artikeln für das Militär.
Am bekanntesten ist die Firma jedoch zweifellos für ihre “Chucks”. Diese sind mittlerweile mehr modische Kultschuhe als reine Basketballschuhe. Sie existieren in unzähligen verschiedenen Varianten und Designs, sogar Sondereditionen, beispielsweise zu berühmten Bands wie “The Ramones” oder “AC/DC”, wurden angefertigt. Dennoch produziert Converse auch weiterhin Basketballschuhe und andere Sportartikel, auch wenn andere Firmen mittlerweile größere Marktanteile bei den Basketballschuhen aufweisen. Trotzdem gibt es aktuell immer noch Profi-Basketballer, die auf Schuhe von Converse setzen.