American Apparel

Das Unternehmen

American Apparel ist ein US-amerikanisches Textilunternehmen. Der Firmensitz befindet sich im kalifornischen Los Angeles. Weltweit beschäftigt der Mode-Konzern 10 000 Angestellte, davon arbeiten über die Hälfte in den USA. In über 20 Ländern weltweit können die T-Shirts, Leggings und Kapuzenpullover aus Bio-Baumwolle in ca. 285 Geschäften gekauft werden. So auch in Deutschland, wo das Unternehmen unter anderem in Frankfurt, Köln, Berlin und Hamburg eigene Mode-Boutiquen unterhält.

Der Anspruch

Im Unterschied zu vielen Unternehmen der Modebranche lässt American Apparel nicht in Ländern fertigen, in denen Arbeitskräfte unterbezahlt und ohne tarifliche Rechte sind. Vielmehr erhalten die Angestellten in den USA amerikanische Durchschnittslöhne von ca. 12 US-Dollar, spezielle Weiterbildungsprogramme sowie die Möglichkeit zur Gesundheitsvorsorge. Das Unternehmen ist auch in Umweltschutzprogrammen engagiert.

Provokante Werbekampagnen

bei der Werbung setzt das Unternehmen auch schon einmal auf Provokation. Sei es, dass die Pornodarstellerin Lauren Phoenix als Model für Strumpfmode engagiert wird. Oder dass Szenen eines Woody-Allen-Films verwendet wurden, was natürlich Schadensersatzansprüche seitens des Regisseurs nach sich zog. Schließlich war American Apparel bereit, eine Vergleichssumme von 5 Millionen US-Dollar zu zahlen. Zur Zeit wird in den Boulevardmedien die neue US-Kampagne kontrovers diskutiert, denn die zeigt frei sprießende Körperbehaarung an Stellen, die sonst eher verdeckt sind. Eines hat das Unternehmen um Firmengründer Dov Charney damit aber wieder erreicht: Publicity.